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| 06.02.2012 | |||
Alterssichtigkeit (Presbyopie)Unser Auge passt sich den unterschiedlichen Sehbedingungen optimal an. Um nahe gelegene Dinge scharf sehen zu können, erhöht sich die Brechkraft des Auges. Dies geschieht durch die so genannte Akkommodation, bei der sich die Augenlinse stärker krümmt. Die Alterssichtigkeit (Presbyopie) ist ein langsames und altersmäßiges Nachlassen der Elastizität der Augenlinse. Dieser Prozess beginnt schon im jugendlichen Alter, macht sich aber meist erst zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr richtig bemerkbar. Zur Unterstützung des Sehens wird spätestens dann eine „Lesebrille“ erforderlich. Die Alterssichtigkeit verstärkt sich mit den Jahren, so dass man schließlich auch für mittlere Entfernungen einen Ausgleich benötigt. Entweder durch ein so genanntes Mehrstärkenglas oder durch ein Gleitsichtglas. Darüberhinaus werden viele Normalsichtige im Alter weitsichtig und benötigen dann sowohl für die Nähe als auch für die Ferne eine entsprechende Korrektion. Welche Brille brauchen Sie bei Alterssichtigkeit? Sie waren bisher normalsichtig? Sie brauchen eine Lesebrille. Sie waren bisher schwach kurzsichtig? Sie können wie bisher ohne Brille im Nahbereich deutlich sehen. Sie waren bisher mittelstark bis stark kurzsichtig? Alterssichtigkeit ist eine Art der Weitsichtigkeit, gleicht aber leider die stärkere Kurzsichtigkeit nicht aus. Sie brauchen nach wie vor eine Brille für das Sehen auf die Ferne und zusätzlich eine Brille für den Nahbereich. Sie waren bisher weitsichtig? Alterssichtigkeit verstärkt die Weitsichtigkeit im Nahbereich. Hinzukommt, dass auch im Bereich bis etwa zwei Meter eine Sehkorrektur benötigt wird, die das Steiferwerden der Linse ausgleicht. |
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